2007-11-29

JavaBeans (Teil 1)

Mit diesem Eintrag möchte ich eine lose Serie von Artikeln über JavaBeans beginnen. JavaBeans, oder kurz: Beans, sind (mit dem Ziel der Wiederverwendung entwickelte) Softwarekomponenten. Die Idee ist, kleine Einheiten (Komponenten) mit einem geeigneten Werkzeug zu einem größeren Ganzen (Applets und Anwendungen) zu kombinieren. Natürlich sind Komponenten keine Java-Erfindung. Andere Plattformen haben ihre eigene Komponentenarchitektur hervorgebracht. Ein äußerst erfolgreiches Beispiel ist das Component Object Model von Microsoft, das über viele Jahre der Standard für die Kommunikation über Anwendungsgrenzen hinweg unter Windows war, und selbst jetzt noch häufiger eingesetzt wird, als es sich der Betriebssystemhersteller vermutlich wünscht.
JavaBeans ist also eine Komponententechnologie für Java. Sie wird in praktisch allen modernen Anwendungen eingesetzt, ohne dass sich die Entwickler besonders darum kümmern. Ein Beispiel hierfür ist der selbstverständliche Umgang mit Gettern und Settern, aber auch das Auswählen von Swing-Komponenten aus den Paletten eines visuellen Editors. In den folgenden Teilen dieser kleinen Serie möchte ich Ihnen einige Einblicke in die Funktionsweise und die Implementierung von JavaBeans geben. Beispielsweise zeige ich Ihnen, wie Sie eigene visuelle Komponenten entwickeln und in die Palette eines GUI-Builders integrieren.
All dies möchte ich am Beispiel einer kleinen Komponente demonstrieren, die Sie im Screenshot etwas weiter oben sehen. Haben Sie eine Idee, um was es sich hierbei handelt?

Update 25.12.14 Screenshot entfernt

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