2007-12-11

Vom sicheren Umgang mit Eclipse-Plug-ins


Dass sich der Funktionsumfang von Eclipse durch Plug-ins erweitern lässt, wird sehr oft als eine Schlüsselfunktion der IDE angesehen. Und mit Hilfe des Software Updates-Mechanismus geht das Ganze ja auch sehr bequem und komfortabel über die Bühne. Zumindest, wenn das Plug-in über eine Remote Site installiert werden kann.
Nun gibt es aber (immer noch) sehr viele (sehr gute) Plug-ins, die als .zip-Archiv verteilt werden. Nach dem Entpacken landen sie dann (etwas vorschnell) im Eclipse-Installationsverzeichnis. Mein Rat ist, sie stattdessen in einem eigenen Verzeichnis abzulegen. Gründe hierfür gibt es zahlreiche. Beispielsweise mischen Sie auf diese Weise nicht die Eclipse-Distribution mit Plug-ins von Drittanbietern. Wenn sie die IDE neu einrichten müssen, bleiben die zusätzlichen Plug-ins davon unberührt.
Bevor Sie die neue "Modulablage" Eclipse bekannt machen können, müssen Sie sie von Hand anlegen und präparieren. Legen Sie hierzu bitte ein Verzeichnis mit beliebigen Namen an, beispielsweise C:\Programme\Eclipse Plug-ins. In diesem erzeugen Sie bitte das Unterverzeichnis eclipse, das wiederum die beiden Verzeichnisse features und plugins enthält. In einem letzten Schritt legen Sie die leere Datei .eclipseextension an.
Wählen Sie nun Software Updates • Manage Configuration, woraufhin sich das Fenster Product Configuration öffnet. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste die Wurzel des Konfigurationsbaumes an und wählen dann Add • Extension Location.
Mit Hilfe der Dateiauswahlbox navigieren Sie zu dem Verzeichnis, das die Plug-ins aufnehmen soll. Bevor Sie der IDE den gewünschten Neustart gestatten, kopieren Sie das Plug-in in das neue Verzeichnis.

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