2009-08-02

…ein bischen frische Luft…

Alle Screenshots sind gemacht. Die Texte sind fertig getippt. Das Manuskript ist beim Verlag. Der eigentliche Schreibvorgang für die dritte Auflage des Eclipse-Buches ist also abgeschlossen. Für mich heißt dies, wieder Zeit fürs Bloggen zu haben.
In diesem Beitrag möchte ich einen Blick über den Zaun werfen. Konkret geht es heute um Adobe AIR, genauer gesagt um die Frage, wie sich diese Plattform dem Endanwender präsentiert. Wie Java basiert AIR auf einer Laufzeitumgebung, die einmalig herunter geladen und installiert werden muss. Diese virtuelle Maschine ist plattformabhängig, die eigentlichen Anwendungen hingegen funktionieren überall, wo es eine entsprechende Ablaufumgebung gibt.
Zunächst also der Installationsvorgang unter Windows (das Archiv ist übrigens etwa 15 MB groß):
Installation Schritt 1
Installation Schritt 2
Installation Schritt 3
Das Ganze ist in wenigen Minuten erledigt. Nach der Installation wollte ich mir ansehen, was da so alles auf der Platte gelandet ist. Das erwartete Unterverzeichnis AIR unter C:\Programme\Adobe gab es nicht. Einträge im Startmenü waren auch nicht auszumachen. Die erweiterte Suche förderte dann aber C:\Programe\Common Files\Adobe AIR als Basisverzeichnis der Installation zutage. Für den Endanwender tritt die Laufzeitumgebung nach der Installation also zunächst nicht in Erscheinung.
Die AIR-Downloadseite hatte auf einen Adobe AIR Marketplace hingewiesen, der aktuelle Anwendungen zum Herunter laden anbietet. Das sieht dann so aus:
Adobe AIR Marketplace
Da ich keine Lust auf das 30. Wetter-Widget hatte, habe ich mich für das Spiel Desktop Blaster entschieden. Die Hersteller-Site hält das Programm zum Download bereit. Nach einem Fortschrittsbalken während des Herunterladens  (den ich Ihnen nicht zeige) wird folgende Meldung ausgegeben:
image
Mit Speichern kann man die herunter geladene Datei für eine spätere Verwendung “parken”. Unter Windows wird .air als Dokumenttyp der AIR Laufzeitumgebung registriert. Ein Doppelklick auf solche Dateien führt aber nicht zum Start der Anwendung, sondern startet einen Installationsvorgang:
Informationen zur Anwendung
Zweite Seite des Installationsassistenten
.air-Dateien sind also Installationsarchive. Ein erneutes Öffnen einer solchen Datei zeigt folgenden Dialog:
Auswahl, was mit bereits installierten Anwendungen geschehen soll
AIR-Anwendungen haben unter Windows jeweils eigene Einträge in der Liste installierte Software, können also auf dem üblichen Weg gelöscht werden. Auch der Start geschieht analog zu nativen Programmen. Wie das auf anderen Plattformen gelöst ist, werde ich noch überprüfen.

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