2014-01-01

Leichtfüßiger Android-Emulator mit Startschwierigkeiten

Der Android-Emulator war noch nie ein Performance-Wunder. Im Laufe der Jahre wurde er mit den steigenden Anforderungen der Android-Versionen zunehmend schlecht fertig. Ein Tiefpunkt war mit dem Erscheinen von Android 3 erreicht. Selbst mit potenter Hardware war der Emulator kaum bedienbar. Natürlich hat Google versucht, gegen zu steuern. Mit den SDK Tools, Revision 17 wurde im März 2012 eine hardwarebeschleunigte Grafikausgabe eingeführt. Noch mehr Performance lässt sich durch die Nutzung von Android-x86-Systemabbildern in einer speziellen virtuellen Maschine, die die Virtualisierungstechnologie moderner Prozessoren nutzt, erzielen. Entsprechender Support ist seit derselben SDK Tools-Version vorhanden. Unter Windows ist hierzu der Intel® Hardware Accelerated Execution Manager zu installieren. Was beim Einrichten zu beachten ist, hat Google hier zusammen gefasst. Oft muss die Virtualisierungstechnologie erst im BIOS des PCs aktiviert werden. Bei Konflikten mit anderen Produkten sollten diese während der Nutzung des Android-Emulators deaktiviert werden. Treten gar Abstürze des Hostsystems auf, müssen Sie nach Updates Ausschau halten. Auf meinem Vaio Pro hatte sich Windows 8.1 regelmäßig mit einem Bluescreen of Death (CRITICAL_STRUCTURE_CORRUPTION) verabschiedet. Auf Intels Hardware Accelerated Execution Manager-Produktseite habe ich einen entsprechenden Hotfix entdeckt. Seitdem läuft mein Vaio wieder zuverlässig.

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