2014-01-26

Über den Tellerrand gucken

Unboxing Surface 2 (1/7)
Unboxing Surface 2 (2/7)
Unboxing Surface 2 (3/7)
Unboxing Surface 2 (4/7)
Unboxing Surface 2 (5/7)
Unboxing Surface 2 (6/7)
Unboxing Surface 2 (7/7)
Wer mein Weblog schon länger verfolgt, weiß, dass ich in Bezug auf Gadgets unersättlich bin. Deshalb musste ich mir natürlich irgendwann ein Surface holen. Dieses Irgendwann war vorgestern.
Die ersten Eindrücke sind rundweg positiv. Zugegeben, das Gerät ist verglichen mit anderen Tablets schwer. Aber das war mein Xoom auch. Und: das Surface 2 ist toll verarbeitet und wirkt sehr wertig. Die Oberfläche macht Spaß. Man kommt flott voran. Auf dem klassischen Desktop bin ich kaum. Wozu auch. Ich kann kein Java installieren, kein Eclipse, kein Android SDK. Vieles, was mir auf dem PC im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen ist, ebenso wenig. Stört das? Nein. Das Surface ist für mich eben ein Tablet. Mit dem will ich surfen, Video und Fotos gucken, spielen, Musik hören, E-Books lesen, mal auf Facebook vorbei schauen. Das kann das Surface 2. Sogar sehr gut. Wenn ich einen klassischen PC brauche, nehme ich den.
Niemand erwartet vom iPad, dass es Mac OS X-Software ausführt. Warum also vom Surface? Klar, Microsoft geht gezwungenermaßen mit beiden Welten hausieren. Weil es etliches noch nicht als Windows Store App gibt. Aber mit x86-Hardware (zum Beispiel im Surface Pro 2) kann der Käufer ja beides haben. Das ist der Unterschied zu Apple. Dort wird man immer zwei Geräte (Mac und iPad) kaufen müssen.
Das Surface, wie es vor mir liegt, ist definitiv kein hybrid-Gerät. Sein Desktop, wenn Sie so wollen, für die Katz’. Die Kernfunktionen, die man von einem Sofa-Gerät erwartet, bedient es aber hervorragend. Ich würde mir wünschen, dass Microsoft seine Entwicklungslinien differenzierter kommuniziert. Dann gäbe es vielleicht sogar weniger schlechte Kritiken.

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